Attraktiven Ortskern sichern – keine umstrittenen Verkehrsversuche in der Corona-Krise

Mein Statement zur aktuellen Problemlage im Volksdorfer Ortskern und der angekündigten Verschiebung des von Rot-Grün beschlossenen Verkehrsversuchs

Die rot-grüne Wandsbeker Bezirkskoalition hat angekündigt, das Projekt „autoarmer Ortskern Volksdorf“ auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Dazu erklärt Thilo Kleibauer, CDU-Bürgerschaftsabgeordneter für den Wahlkreis Alstertal/Walddörfer: „Es war von Beginn an absehbar, dass es keine gute Idee von SPD und Grünen ist, ausgerechnet mitten während der Corona-Einschränkungen einen umstrittenen Verkehrsversuch im Volksdorfer Ortskern zu starten. Daher ist es besonders fragwürdig, dass für dieses Projekt von der rot-grünen Bezirkskoalition bereits Aufträge im Wert von 180.000 Euro vergeben wurden. Einzelhandel und Gastronomie im Stadtteil leiden derzeit massiv unter den pandemiebedingten Beschränkungen. Mehrere Filialbetriebe haben zudem in den letzten Wochen die Schließung ihrer Volksdorfer Geschäfte angekündigt. Das ist ein Alarmsignal. Hier müssen jetzt im Schulterschluss mit den Geschäftsleuten und Grundeigentümern vor Ort alle Anstrengungen darauf ausgerichtet werden, dass das Volksdorfer Stadtteilzentrum mit vielen Angeboten attraktiv bleibt. Dazu gehört auch eine Verbesserung der Verkehrssituation. So ist eine Verstärkung der Busfrequenzen zu den Haupteinkaufszeiten notwendig. Auch der versprochenene Ausbau des StadtRAD-Systems muss jetzt endlich losgehen und nicht zuletzt gehören die Parkgebühren für das P+R-Haus auf den Prüfstand. Mit der Lage direkt am Stadtrand und vielen Arztpraxen ist der Ortskern auf zentral gelegene Parkplätze für Kurzparker angewiesen.“

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